Karl Füsselberger: Trainer der Canon Academy

Fotografieren mit allen Sinnen ist das Motto meiner Fotokurse. Soviel Technik wie notwendig und soviel Praxis wie möglich mein Credo. Komplexe Inhalte auf einfach und anschaulich zu erklären steht im Mittelpunkt meiner Fotokurse.

Meine Canon Story

Mein Beginn mit Canon

Ich hatte Ende der 80iger Jahre schon mit der Canon AE1 Programm zu Fotografieren begonnen und mein besonderer Stolz war damals eine Canon F1. Ich habe dann einige Jahre Kameras anderer Hersteller benutzt. Seit mir ein Freund 2011 seine Canon EOS 7 D mit einigen Objektiven zum Kennenlernen in die Hand gedrückt hat bin ich von Canon begeistert. Das unkomplizierte Handling, die Robustheit und die hohe Qualität der Canon Kameras und Objektive haben mich überzeugt. Besonders gerne fotografiere ich mit den Canon EOS R Kameras. Aktuell verwende ich die Canon EOS R5 Mark II und R6 Mark III. Wenn ich mit meiner Familie unterwegs bin, ist meist eine Canon EOS R 10 dabei.

Mein Weg zur Fotografie

Karl Füsselberger blickt auf eine vielseitige Karriere zurück, die nach seiner Fotografenausbildung Anfang der 1990er-Jahre ihren Anfang nahm. Sein beruflicher Weg führte ihn zunächst für über drei Jahre in den Nahen Osten, wo er im Auftrag der Vereinten Nationen in Syrien, Israel, Jordanien, dem Libanon und auf Zypern tätig war. Nach seiner Rückkehr nach Wien arbeitete Karl zehn Jahre lang als Medizinfotograf an der Universitätsklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie im AKH Wien.

Ein bedeutender Meilenstein folgte im Jahr 2011: Gemeinsam mit drei Kollegen von Canon Österreich war Füsselberger maßgeblich an der Gründung der Canon Academy Österreich beteiligt. Im selben Zeitraum legte er mit der Gründung der Wiener Fotoschule den Grundstein für sein eigenes Unternehmen.

Seit 2011 hat sich Karl Füsselberger als Fototrainer etabliert. In seiner Funktion als Leiter der Wiener Fotoschule konnte er mit seinem Team bis heute bereits mehr als 11.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Welt der Fotografie einführen und sie bei ihrer kreativen Weiterentwicklung begleiten.

Meine fotografischen Schwerpunkte

Als erfahrener Workshopleiter gibt Karl sein Wissen auf vielfältige Weise weiter. Neben der Theorie steht bei ihm das praktische Arbeiten im Vordergrund. Ob bei Themen wie der Blauen Stunde, Architektur- oder Reportagefotografie – im Fokus steht immer die kreative Umsetzung des Motivs.

Er legt großen Wert auf den Austausch innerhalb der Gruppe, getreu dem Prinzip „Jeder lernt von jedem“. Gemeinsame Bildbesprechungen und konstruktives Feedback sind fester Bestandteil seiner Workshops.

Publizistik und Medien

Auch abseits der Kamera ist Karl Füsselberger eine feste Größe in der Fotografie-Szene. Als Fachredakteur der Fotozeitschrift „FOTOobjektiv“ teilt er seine Expertise regelmäßig in Fachpublikationen. Im Jahr 2023 veröffentlichte er sein erstes Buch „Fotografie Verstehen – Raus aus der Automatik“, das als fundierter Leitfaden für alle gilt, die die technischen und gestalterischen Grundlagen der Fotografie wirklich durchdringen wollen. Seine Stimme ist zudem im beliebten Podcast „Foto Café “ zu hören. Dort bereichert er die Community vor allem mit Fotografen Interviews.

Fotowalks, Fotoreisen und Fotowochenenden

Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Leitung von Fotoreisen im In- und Ausland. Internationale Fotoreisen führten ihn und seine Teilnehmer unter anderem nach Istanbul, Island, Madeira, Namibia, Oman und Venedig. Bei diesen Reisen legt er großen Wert auf eine umfassende Rundumbetreuung. Die Teilnehmer werden zu sorgfältig ausgewählten fotografischen Highlights geführt und erhalten kontinuierliche Unterstützung bei technischen, gestalterischen und inhaltlichen Fragestellungen.

Einen besonders hohen Stellenwert nehmen thematische Fotoprojekte in Österreich ein. In Wien werden außergewöhnliche Orte fotografisch erkundet, darunter die „Dritte‑Mann‑Tour“ durch das Wiener Kanalsystem, der Justizpalast oder die Kaisergruft. Zu den außergewöhnlichsten Fototouren zählt zudem eine Exkursion in das stillgelegte Atomkraftwerk Zwentendorf.

Als legendär gelten auch die mehrtägigen Fotowochenenden, die unter anderem zu den Murmeltieren am Dachstein, in die Dolomiten, in die Südsteiermark sowie in das Goldgräberdorf Heiligenblut führen. Diese Reisen verbinden intensive fotografische Praxis mit Natur‑, Kultur‑ und Reportagefotografie und bieten den Teilnehmern ein besonders nachhaltiges Lernerlebnis.

Aktuelles durch neue Canon Innovationen

Ich fotografiere seit 2018 mit dem Canon EOS R System und bin von der Performance der Kamera echt begeistert. Für mich als Brillenträger bietet der helle elektronische Sucher einen großen Vorteil. Da ich sehr gerne mit lichtstarken Objektiven mit offener Blende fotografiere, hilft mir der Augenfokus treffsicher zu Fokussieren. Ein absolutes Highlight ist jedoch die unübertroffene Qualität der neuen R Objektive. Durch das Klapp- und Schwenkdisplay hat sich auch meine Bildsprache verändert und mich einen Schritt in meiner fotografischen Entwicklung weitergebracht. Die Canon EOS R Kameras habe ich seit Anbeginn bei meinen Reisen mit dabei und sie begeistern mich durch die Bildqualität, Leistungsfähigkeit und die hohe Zuverlässigkeit.